Spende von NORMA

Stiftung des NORMA-Gründers Manfred Roth fördert das Berufliche
Schulzentrum Neumarkt mit 1.000,00 €.

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Die nach dem verstorbenen NORMA-Gründer benannte Manfred-Roth-Stiftung hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von sozialen, kulturellen, bildungsfördernden und wissenschaftlichen Einrichtungen unterstützt. Am 03. Juni 2019 überreichte die Manfred-Roth-Stiftung dem Beruflichen Schulzentrum Neumarkt einen Spendenscheck in Höhe von 1.000,00 €. 
Der Ausbildungsleiter Alois Stieglbauer und die Bezirksleiterin Josepha Behringer überraschten den Schulleiter OStD Albert Hierl mit dieser finanziellen Zuwendung.
Der finanzielle Zuschuss kam nicht ganz ungelegen, denn es wurde bereits für ein Schulprojekt eine finanzielle Lösung gesucht.
Die Spende soll nun v.a. den Auszubildenden im Einzelhandel zu Gute kommen. Gemeinsam mit ihren Lehrern werden sie in der digitalen Bildung geschult. Mit Hilfe einer selbst erstellten Lernplattform sollen Inhalte der Berufsausbildung vermittelt werden.

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Betriebsbesichtigung bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg (2)

„Ich habe in der Arbeit gesagt wir besuchen die BA in Nürnberg, da dachten meine Kollegen, ich werde arbeitslos.“

Auf Einladung des Vaters eines Mitschülers besuchte die Klasse WBM 10 C am 08.05.2019 die Hauptzentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Nach der Ausweiskontrolle nahmen wir unsere Besucherausweise entgegen und wurden von einer Vertreterin der Presseabteilung in Empfang genommen. Der erste Programmpunkt war die Besichtigungen des Postversandes und der Druckstraße. Um einen Eindruck über die unvorstellbaren Ausmaße an automatisierten Postzustellungen und Kuvertierungen zu bekommen nur einige Beispiele:

Die BA… 

…versendet 680 Mio. Druckseiten in 140 Mio. Sendungen pro Jahr.

…benötigt 140 Tonnen Papier im Monat.

…hat jährliche Portokosten von 60 Mio. Euro.

Würde man die monatlichen Druckseiten übereinander legen wäre der Stapel 280 km hoch.

Im Anschluss an die Druckstraße besuchten wir die Dachterrasse im 17. Stock, welche eine herrliche Aussicht über Nürnberg bietet. Danach begaben wir uns zum Presseraum der Bundesagentur in welchem der Arbeitsmarktbericht sowie monatlich die Arbeitslosenzahlen veröffentlicht werden. Wir wurden über aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, Jobperspektiven und die Auswirkungen des drohenden Fachkräftemangels in der BRD unterrichtet. Anschließend referierte Herr Hoffmann von der IT-Abteilung über die Herausforderungen der BA in Zeiten von Internet 4.0. Die Ergebnisse der kompletten Umgestaltung der Homepage und des online-Serviceangebots waren beeindruckend. Ein neuer Test für Schüler und Studenten ermöglicht es eine riesige Auswahl an Berufen und Jobs kennenzulernen und seine eigenen Präferenzen zu testen. Herr Hoffmann schilderte die Herausforderungen der Programmierer und erläuterte die Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Servicedienstleistern im IT-Bereich um die Onlineangebote benutzerfreundlich zu gestalten.

 

Die BA speichert eine schier unfassbare Menge an Daten aller Bundesbürger und ist deshalb auch ein bedeutendes Ziel für Hackerangriffe. Herr Hoffmann erklärte, dass es ca. 3000 Angriffe auf die Server der BA pro Tag gibt. Eine Live-Animation zeigte dies in Echtzeit und man konnte verfolgen aus welchem Land die Angriffe stammen. 

Gegen Ende unserer Erkundung besuchte uns der Gastgeber Herr Gaida und referierte sehr engagiert und persönlich über die Zukunft der BA und die Perspektiven für junge Menschen am zukünftigen Arbeitsmarkt. Besonders bemerkenswert war, dass die BA momentan einen Wandel durchlebt. Von einer Institution der Kriseninterventionsberatung zu einem sozialen Dienstleister der die Menschen lebenslang in beruflichen und sozialen Fragen berät. 

In Zukunft wird die Bundesagentur für Arbeit wohl nicht mehr hauptsächlich mit dem Problem von Arbeitslosigkeit und Jobverlust in Verbindung gebracht werden, wie im Eingangsstatements eines Schülers zitiert, sondern auch eine wichtige Steuerungsfunktion als Bindeglied zwischen Politik und Gesellschaft in einem sich stark wandelnden Arbeitsmarkt einnehmen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BA und besonders bei Herrn Gaida, Büroleiter des Vorstandsvorsitzenden Herrn Scheele, der uns diesen interessanten und lehrreichen Besuch ermöglichte.

A. Klein, StR

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