Ergebnis der Externen Evaluation am BSZ Neumarkt im Schuljahr 2017/18

In diesem Schuljahr fand von Anfang Januar bis Anfang April wie zuletzt im Schuljahr 2011/12 eine externe Evaluation statt. Nach Art. 113c des BayEUG sind diese Evaluationen für staatliche Schulen in Bayern als Instrument der Qualitätssicherung und – entwicklung verpflichtend. Ihre Zielsetzung ist ausdrücklich nicht die Beurteilung oder Kontrolle von Personen, sondern vielmehr die Analyse der Bedingungen und die Bewertung der schulischen Prozesse. Die Bewertung der Ergebnisse erfolgte über folgende Daten:

• Ein Portfolio, das vorab von der Schule bereitgestellt wurde.
• Die Auswertung einer Onlinebefragung für Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Ausbildungsbetriebe
• Ein viertägiger Besuch der Evaluatoren am BSZ Neumarkt inkl. Unterrichtsbesuche und mehrerer Interviews mit verschiedenen Personen der Schule, des Sachaufwandträgers und der Ausbildungsbetriebe.

Insgesamt wurden im Schuljahr 2017/18 72 Einzelbewertungen beurteilt, im Schuljahr 2011/12 waren es 71. Die Bewertungskriterien reichten von Großer Schwäche (1) bis zur Großen Stärke (5). In Summe wurde dabei ein „sehr gutes“ Ergebnis erzielt, die untersuchten Prozessqualitäten werden im Gesamten als Stärke beurteilt. Im Vergleich zur vorherigen Externen Evaluation im Schuljahr 2011/12 wurde die sehr gute Bewertung mit einem Mittelwert aller Bewertungen von 4,00 auch in diesem Schuljahr wieder erreicht (3,99). Eine Große Schwäche (Bewertungsdurchschnitt < 1,8) wurde weder als Einzelwertung noch als Gesamtwertung in keiner der beiden externen Evaluationen festgestellt! Die Anzahl der Einzelkriterien, die 2011/12 als Schwäche bewertet wurden, konnten in diesem Schuljahr in ihrer Anzahl um 1 reduziert werden. (von 3 auf 2) Gleichzeitig konnte die Anzahl der als Große Stärke gewerteten Einzelkriterien in ihrer Anzahl um 1 gesteigert werden. (von 21 auf 22) Das am schwächsten bewertete Kriterium erreichte das BSZ mit einem Wert von 2,67 (Neutraler Bereich) im Bereich Prozessqualität Schule und Erziehung beim Kriterium „Förderung der Inklusion“.
Als mögliche Zielformulierung für die Prozessqualität Schule und Erziehung ist aktuell folgendes formuliert: Mit einem speziellen Förderkonzept wird die Integration von Schüler/innen mit einem Handicap verbessert. Das Schulprofil „Inklusion für Staatliche Berufsschulen“ wird angestrebt. Das schwächste Kriterium im Bereich Prozessqualität Unterricht mit einem Wert von 3,00 (Neutraler Bereich) erreichte das Kriterium „Sicherung des Lernerfolgs. Als Zweites mögliches Ziel für die Prozessqualität Unterricht wurde daher folgende Formulierung festgelegt:
Mit dem Einsatz digitaler Medien wird die Unterrichtsqualität verbessert. Durch ein abgestimmtes Medienkonzept wird mehr Intensivierung, Individualisierung und selbstgesteuertes Lernen ermöglicht.
Durch den Einsatz digitaler Medien lassen sich auch weitere neutrale Bewertungen in der Prozessqualität Unterricht beeinflussen.
Im Weiteren werden die Ergebnisse sowohl intern weiter analysiert und auch mit der Schulaufsicht als Zielvereinbarung definiert.

OStR C. Bucher, StR A. Lindner
Qualitätsbeauftragte der Schulleitung

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