Veranstaltungshinweise

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Weihnachtsmarkt 2015 im Beruflichen Schulzentrum

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 Weihnachtsbasar für den guten Zweck

Weihnachtsbasar vom 14. Dezember bis 18. Dezember 2015

Die Erfolgsgeschichte „Weihnachtsbasar“ des Beruflichen Schulzentrums Neumarkt ging vor den Weihnachtsferien in eine neue Runde.

Der Weihnachtsbasar ist dabei aber kein Selbstläufer. Wie jedes Jahr bedarf es einer großen Kraftanstrengung um die Organisation zu stemmen und die Ideen umzusetzen.

Stellvertretend darf hier sicherlich Frau Ernsberger genannt werden, die die Koordination des Basars in bewährter Weise und mit viel persönlichem Einsatz meisterte.

Dazu gab es folgende Standbetreuung:

Montag: Klasse KFR 10 mit Frau Ernsberger und Frau Luyken

Dienstag: Klasse WIN 11a mit Frau Bucher und Frau Ernsberger

Mittwoch: Klasse GAH 11: mit Frau Reil und Frau Luyken

Donnerstag: Klasse WEH 11c mit Frau Vogl und Frau Ernsberger

Freitag: Klasse WEH 10b mit Frau Breunig und Frau Ernsberger

Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder die bewährten Elemente, wie die große Tombola, das legendäre Würstchengrillen unter dem „strengen“ Regiment des Obergrillmeisters Alois Kölbl und diverse Stände mit weihnachtlichen Köstlichkeiten. So waren selbstgemachte Pizzabrötchen, Punschcreationen (0,00 ) und eine große Kuchentheke, bestückt mit selbstgebackenen Kuchen aus elterlichen Küchen, wesentlicher Teil der „Genussmeile“.

Außerdem gab es täglich Tagessprecherwraps unter Leitung von Frau Michl. Auch die notwendigen hauswirtschaftlichen Arbeiten im Hintergrund wurden von den Schülern toll gemeistert.

 

Doch der Basar lebt auch von frischen, originellen Einfällen der jeweiligen Schülergenerationen: In diesem Jahr waren das sicher das „Masskrugrutschn“ der Klasse AGS 10 mit Unterstützung durch Herrn Fuchs (siehe Extrabericht) und der Verkauf von selber hergestellten Backmischungen durch die JOA-Klasse mit Unterstützung durch Frau Wildfeuer und Frau Breunig.

Kreative Unikate der Zimmerer von Frau Lang und Herrn Graser und der Schreiner von Herrn Friedl und Herrn Eben, die man zwischen dem 14. und dem 18. Dezember erstehen konnte, gaben unserem Weihnachtsmarkt eine exklusive Note und trugen zum tollen finanziellen Gesamterlös dieser fünf weihnachtlichen Tage bei.

Der kulinarische Renner dieser Woche waren aber sicher die mit Bananen belegten und mit Nussnougatcreme bestrichenen Waffeln. Kalorienzahl unbekannt –bestimmt im hohen dreistelligen Bereich !

Entscheidend ist, dass viele mit im Boot sind, Schüler, Lehrer, Hausmeister, Sponsoren, Firmen und Schulleitung sind verlässliche Unterstützer seit Jahren.

So wird die große Tombola seit Jahren von ausbildenden Betrieben und dem Förderverein der Schule mit Sachpreisen bestückt.

Als ersten Preis gab es, neben weiteren 300 Einzelpreisen, in diesem Jahr einen Fernseher zu gewinnen – auch den zweiten Preis, einen Tablet-PC und den dritten Preis, einen Reisetrolley konnte man mit einem Einsatz von 50 Cent sein eigen nennen.

Ganz nebenbei bedeutet Vorbereitung und Durchführung des Basars für die Schüler auch einen Gewinn an Fertigkeiten. Im Vordergrund steht jedoch, dass es Ehrensache ist, mit dem Engagement einen Beitrag zu leisten für Menschen und Tiere, denen es nicht so gut geht.

Geplant ist fast den gesamten Erlös von über 3.000,00 € wieder an soziale Projekte zu spenden. So soll das Kinderhospiz im Allgäu einen Teil des Geldes bekommen, aber auch bedürftige Familien im Landkreis sollen unterstützt werden. Als Novum soll in diesem Jahr ein kleiner Betrag an ein Tierheim gespendet werden – ein Gedanke, der den Wert aller Lebewesen in den Vordergrund rücken möchte.

Herzlichen Dank allen Beteiligten und Gönnern des Weihnachtsmarktes 2015 für Ihren tollen Einsatz!

Trappe

Förderverein Berufliches Schulzentrum

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"Alle Jahre wieder ..."

Weihnachtsmarkt am Beruflichen Schulzentrum

Noch bis zum 18.12.2015 findet am Beruflichen Schulzentrum der 7. Weihnachtsbasar statt.
Selbstgemachtes von den Schreinern und Zimmerern locken schon seit Montag zahlreiche Besucher in den Deininger Weg.
So manches Weihnachtsgeschenk wurde noch erworben.
In der Tombola wurden 300 Preise, die von Ausbildungsbetrieben und dem Förderverein gesponsert wurden, verlost.
Der Erlös des Basars wird auch heuer wieder gespendet. Bisher konnten in den vergangenen Jahren bereits über 20.000,00 € an
Hilfsorganisationen überwiesen werden.

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Informationstag zum Ausbildungsberuf Landwirt/Landwirtin

Zahlreiche Interessierte informierten sich über die Ausbildung zum Landwirt

Am Samstag, den 21.11. fand am landwirtschaftlichen Betrieb Georg Guttenberger in Niederhofen/Pilsach die Informationsveranstaltung für die zukünftigen Schüler des BGJ-Agrarwirtschaft statt. Herr Leit. Forstdirektor Harald Gebhardt vom Amt für Landwirtschaft und Forsten und Herr OStD Albert Hierl vom BSZ-Neumarkt begrüßten die zahlreich erschienenen Schüler mit ihren Eltern.

Herr Georg Guttenberger, der seit Jahren auch nebenberufliche Lehrkraft für den Fachpraxistag der BGJ-Schüler ist, erklärte seinen Betrieb sowie die in Kooperation mit Herrn Matthias Kraus betriebene Biogasanlage.

Im Anschluss an die Betriebsvorstellung sprach der BGJ-Schüler Georg Urban aus Litzlohe über die Ausbildung. Er betonte dabei, dass die richtige Einstellung und die Liebe zum Beruf entscheidend sein sollten. Er wies auch darauf hin, dass sich die jungen Leute rechtzeigig um einen guten Ausbildungsplatz (nach dem BGJ) umschauen sollten.

Der Leiter des BGJ Agrar, Herr StD Walter Janka und Bildungsberater LA Hermann Bolz stellten den genauen Ablauf der Ausbildung vor. Jeder, der Interesse an dem Beruf hat, ist herzlich willkommen und jeder wird sicherlich auch nach seiner Ausbildung einen sicheren, zukunftsfähigen Arbeitsplatz finden, denn Landwirte können sich vielfältig fortbilden und sind auch außerhalb der Landwirtschaft gefragt Arbeitskräfte.

Eine Anmeldung zum BGJ kann ab sofort über die Homepage der Berufsschule erfolgen.

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11. Ausbildungsmesse am 14.10.2015

Am Mittwoch war es wieder soweit!

Am Beruflichen Schulzentrum wurde die Aula mit den angrenzenden Werkstätten kurzerhand zum Messebereich umfunktioniert und die insgesamt 11. Ausbildungsmesse eröffnet.

Interessierte konnten sich an über 50 Ständen einen Einblick in die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten machen. Eindrücke von diesem Tag in Bildern:

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"Grüne Insel" auf der 11. Ausbildungsmesse

Landwirtinnen und Landwirte gewährten zur 11. Ausbildungsmesse Einblick in ihren zukünftigen Beruf

Unterstützt durch den Bildungsberater Herrn Hermann Bolz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf, erklärten die Schüler des Berufsgrundschuljahres Agrar, wie ein moderner, praxisorientierter Unterricht aussieht, welche "Grüne Berufe" es insgesamt gibt und wo es Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Die meisten Besucher waren überrascht vom großen Angebot und der Nachfrage nach Fachkräften aus der Grünen Branche.

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Auftaktveranstaltung des Anti-Rassismus-Projekts

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Am Montag startete am BSZ Neumarkt das vierzehntägige Anti-Rassismus-Projekt mit der Lesung „DAS ANDERE LEBEN – Kindheit im Holocaust“. Hierbei zogen der Schauspieler Thomas Darchinger und der Musiker Wolfgang Lackerschmid die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des jungen litauischen Judens Solly Ganor in ihren Bann und machten Geschichte für die Jugendlichen lebendig.

Auftakt des Projekts stellte die Eröffnung durch den Schulleiter Albert Hierl und den Projektpaten Landrat Willibald Gailler dar. Herr Hierl betonte hierbei die Einzigartigkeit dieses Projekts und die Wichtigkeit, sich mit dem Thema Rassismus intensiv auseinanderzusetzen und machte deutlich, dass das Berufliche Schulzentrum Neumarkt bereits seit Jahren als Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage ausgezeichnet ist. Landrat Gailler hob in diesem Zusammenhang in seinem Grußwort die Bedeutung von Wahlen hervor und rief zur Europawahl auf, um extremen Parteien eine Absage zu erteilen.

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Anschließend führte Thomas Darchinger mit den Worten „Man erfindet einen Feind, der an allem schuld ist. Das ist die Rechtfertigung für einen Diktator für das was er tut“ und einem Appell für die Demokratie in die Lesung ein. In einem kurzen Video wurde der Protagonist Solly vorgestellt, welcher den Holocaust überlebt hat und dessen Biografie hier erzählt wird ‒ ein Junge, der aus seiner Heimat vertrieben wird und schlussendlich im KZ Dachau landet.

 

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„2schneidig“ begeistert Schüler des BSZ Neumarkt

Knapp 200 Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen eines zweiwöchigen Antirassismus-Projektes am Beruflichen Schulzentrum an einem Workshop gegen Rassismus und Diskriminierung teil.

Ein außergewöhnlicher Besuch: Am 21.03 konnten sich die Schüler auf Martin Rietsch alias Sänger und Rapper „2schneidig“ freuen. Der Künstler hielt für unsere jungen Auszubildenden einen Workshop, bei dem er ein Gesellschaftsthema in den Vordergrund stellte. Er engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und sprach auch über rassistisch begründete Vorurteile und Diskriminierung.

Sein Appell für Respekt und Menschlichkeit im Umgang miteinander in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft bewegte. Zur Sensibilisierung der Schüler für Alltagsrassismen trugen besonders eigene Erfahrungen, die der Musiker teilte, bei. Als Deutscher, der mit nigerianischen Wurzeln in der Bundesrepublik aufwuchs, machte 2schneidig bereits als Kind Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus. Er selbst wurde früh, aufgrund seiner schwierigen Familiensituation, kriminell und lebte sogar teils auf der Straße. Der Künstler spricht sogar von mehreren Suizidversuchen im jungen Erwachsenenalter. Glücklicherweise schaffte Rietsch den Absprung. Gott sei Dank folgte eine Kehrtwende in seinem Leben. Heute steht er als Vorbild vor Kindern und Jugendlichen und setzt sich gegen Gewalt, Rassismus und Mobbing ein.

Seit Beginn seiner musikalischen Karriere ist 2schneidig parallel an Schulen in ganz Deutschland unterwegs, um Projekttage und Workshops für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen zu gestalten. Themenschwerpunkte sind dabei sowohl Antirassismus, Antidiskriminierung und Antimobbing als auch Gewaltprävention, Sucht- und Drogenprävention. Und man muss wirklich zugeben, mit seiner Authentizität und offenen Sprache gelingt ihm das durchaus erfolgreich. Er begegnete den Schülern auf Augenhöhe; seine Ehrlichkeit und Leidenschaft trugen dazu bei, dass es nicht nur eine reine Vortragsveranstaltung war, sondern dass das Thema Antirassismus mit einem Zeichen für Menschlichkeit durch Leben und Emotionen gefüllt wurde. Jeden Einzelnen ermutigte 2schneidig zu Zivilcourage. Er bezog sein Publikum immer wieder spielerisch mit ein und machte deutlich, dass persönliches Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel wichtige Voraussetzungen für einen respektvollen Umgang miteinander sind.

Carolin Dinauer

Workshop gegen Rechtsextremismus am BSZ Neumarkt

Günter Kohl, Regionalbeauftragter für Demokratie und Toleranz setzt Zeichen und beeindruckt die Auszubildenden.

Das BGJ Agrar kam am 20.3. in den Genuss den Workshop von Herrn Kohl zu besuchen. Bereits zu Beginn der Veranstaltung gelang es dem Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz das Publikum dank einer beeindruckenden PowerPoint Präsentation mit „Bildern rechter Gewalt“ zu fesseln. Genau diese Ausstellung gastiert übrigens im Moment im Rahmen des Antirassismus-Projektes in der Aula der Berufsschule.

Anschließend versucht Kohl den angehenden Landwirten spielerisch und provokativ das Thema Diskriminierung näher zu bringen.

Hierbei startet er mit der Interpretation der Schülernamen. Dadurch gewinnt er das Vertrauen der Schüler. Schnell stellen die Auszubildenden fest, dass kaum ein Name innerhalb der Klasse von deutschem Ursprung ist. Die meisten Namen wurden von anderen Kulturreligionen übernommen.

Zahlreiche Arbeitsaufträge für die Schüler folgten. Hierbei nutzt Kohl immer wieder die provokative und spielerische Art, welche die Klasse zum Staunen und Nachdenken bringt.

Einer der Aufträge Kohls lautete:

„Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach Ausländer?

Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach die Deutschen?

Kreuze max. fünf Eigenschaften an.“

Brav erfüllten die meisten Schüler den Arbeitsauftrag. Im Anschluss wertete der Referent die Eigenschaften aus und gab jedem Schüler einen Zettel mit dem Testergebnis in die Hand. Alle Schüler, welche fleißig Kreuze setzten, haben den Test nicht bestanden. Nur diejenigen, die sich trauten, dem Arbeitsauftrag zu widersetzen bestanden den Test. Zuerst waren die Schüler schockiert. Sie sagten: „Aber wir haben ja nur das gemacht, was Sie gesagt haben. Wir sind es gewohnt Arbeitsaufträge zu erfüllen.“

Doch schnell wurde den Schülern klar, was Kohl mit seiner Veranstaltung vermitteln will.

Es folgten viele weitere Rollenspiele, bei denen die Schüler sicherlich ganz viel Erfahrung mit nach Hause nehmen konnten, um künftig dem Thema „Diskriminierung aufgrund verschiedenster Eigenschaften“ anders zu begegnen.

Carolin Dinauer

Ernst Grube – einer der letzten Zeitzeugen aus dem NS

NS-Zeitzeuge beeindruckt am 19. März über 100 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums in Neumarkt.

Während der Aufführung herrscht absolute Stille im Raum. Die Betroffenheit der jungen Auszubildenden, welche gebannt den Erzählungen des 86-Jährigen lauschten, ist nach einem Blick in die Runde ganz deutlich zu spüren.

Ernst Grube, gebürtiger Münchner war das Kind einer jüdischen Krankenschwester und eines links-politisch engagierten Vaters. Nach der Enteignung der Familie im Jahre 1938, kamen er und seine Geschwister in ein jüdisches Kinderheim. Er berichtet von Anfeindungen, wie er und seine Geschwister bespuckt und als „Judensäue“ beschimpft wurden. Immer wieder betont der Zeitzeuge die Rolle seines Vaters, der sich trotz großen Drucks weigerte, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Dies rettete ihm und seinen Geschwistern das Leben. Im Februar 1945 deportierten ihn die Nazis schließlich ins Ghetto Theresienstadt. Dort lebte er in ständiger Angst vor möglichen Übergriffen der Nazis.

Nach Befreiung der roten Armee kehrte Grube schließlich wieder nach München zurück, wurde zunächst Maler wie sein Vater, holte dann dank des zweiten Bildungsweges sein Abitur nach und wurde schließlich Berufsschullehrer.

Am Ende der Veranstaltung bestand die Möglichkeit Fragen zu stellen. Auf eine der vielen Fragen antwortet Grube nachdenklich:

„Ich gebe Ihnen keinen Rat. Ich erzähle meine Geschichte, damit Sie selbst entscheiden können.“

Carolin Dinauer

Aktuelle Termine

Terminblatt 2019

Pressetext zum Weiterlesen!

Werksbesichtigung Firma Max Bögl

Am 05.03.2018 besuchten die ET1 und ET2 der staatlichen Fachschule für Smart Energy Neumarkt die Baufirma Max Bögl.

In der ersten Hälfte des Vortrags wurde uns ein Überblick über die Firma und deren aktuellen Projekte verschafft, z.B. der „Europatunnel“ von Deutschland nach Dänemark, Modulwohnungsbau, Straßen-, Brücken-, Hoch- und Tiefbau sowie erneuerbare Energieerzeugende Anlagen im Bereich Wind- und Wasserkraft.

Die anschließende Werksbesichtigung umfasste die Bereiche des Stahl- und Betonbaus. Hierbei wurde uns ein Einblick in die Arbeitsweise und Größe des Standorts Sengenthal gegeben.

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der zweiten Hälfte der Vorträge im Konferenzraum weiter. Der Leiter der Elektroabteilung stellte uns seinen Tätigkeitsbereich die Windkraft vor. Anschließend wurde uns die Abteilung der technischen Gebäudeausrüstung vorgestellt. Dort geht es hauptsächlich um die elektrische Planung und Überwachung von Anlagen und Gebäuden.

Zuletzt wurden uns Projekte zur Modernisierung der elektrischen Infrastruktur des Werkes präsentiert. Diese wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit sowie eines Werksstudentenprojekts erarbeitet und realisiert.

Unser Fazit zur Werksbesichtigung fällt durchweg positiv aus. Die Vorträge und Präsentationen waren inhaltlich und fachlich informativ und überzeugend.

Vielen Dank für den informativen Tag und für die Gastfreundschaft.

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Freisprechungsfeier Oberpfalz

Wie es schon seit Jahrzehnten im Kaminkehrerhandwerk Tradition ist, wurden im Ausbildungszentrum Mühlbach vier Schornsteinfegerinnen und zwölf Schornsteinfeger freigesprochen.

Aus Wertschätzung für die erbrachten Leistungen findet diese Veranstaltung immer in einem feierlichen Rahmen statt. Von allen Rednern wurden die erbrachten Leistungen, die zum Teil sehr gut waren, gewürdigt.

Der stellvertretende Landrat Himmler stellte fest, dass die Berufsbezeichnung Kaminkehrer nicht mehr der eigentlichen Profession entspricht. Der Kaminkehrer hat sich mehr und mehr zum Fachmann in Energiefragen und Umweltschutz entwickelt. Dies ist in der heutigen Zeit umso wichtiger, da die Schonung der Ressourcen ein Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft ist. Ferner forderte er die neuen Gesellen auf, sich in der Gesellschaft zu engagieren, in welchen Bereichen auch immer.“ „Sie haben es in ihrer Hand wie unsere und ihre Zukunft aussehen wird.

Der dritte Bürgermeister der Stadt Dietfurt gab zu bedenken, dass die Absolventen mit ihren Entscheidungen ihre eigene Lebensgeschichte schreiben und bestimmen werden.

OStD. Albert Hierl gab den Gesellen einen Ratschlag von Otto von Bismarck mit auf den Weg, nicht nur aus den eigenen Erfahrungen zu lernen, sondern mehr von den Erfahrungen anderer.

OM Peter Wilhelm lies die angehenden Gesellen sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie feierlich frei.

Nach einem Schluck aus dem Zunftkrug erhielten die Schüler ihre Gesellenbriefe überreicht. Die guten schulischen Leistungen konnten in der Gesellenprüfung bestätigt werden.

Die Jahrgangsbesten waren Maria Bierschneider, Ausbildungsbetrieb Wolfgang Hahn, gefolgt von Sebastian Peintinger, Ausbildungsbetrieb Heinrich Eckl, der die Oberpfalz im Leistungswettbewerb vertreten wird und Lukas Leger, Ausbildungsbetrieb Christian Bauer.

Die musikalische Umrahmung der Freisprechung durch Momentmusik, F. Scheffler und C. Böhm gab der Veranstaltung eine besondere Note.

Im Anschluss wurden alle Anwesenden vom Lehrlingswart, Herrn Harald Hofmeister, in die Kantine des Ausbildungszentrums Mühlbach eingeladen.