Veranstaltungshinweise

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Soziales Engagement der Schüler/innen des Beruflichen Schulzentrums

Tolles Ergebnis zum Schuljahresende

Bereits seit vielen Jahren unterstützt die Schulfamilie des Beruflichen Schulzentrums das Kinderhospiz im Allgäu durch Geldspenden.
Durch unterschiedliche Spendenaktionen kommen so jedes Jahr mehr als 2.000,00 EUR zusammen. In diesem Jahr waren es sogar 2.400,00 EUR.

Spendenbergabeweb

Dabei wurde ein Teil des Erlöses des von der Schülermitverwaltung organisierten Weihnachtsbasars an das Kinderhospiz gespendet.
Daneben sammelten die Schüler/innen während des Jahres in ihren eigenen Reihen auf Initiative des Fachbereichs Religion unter Leitung von Herrn Rupp und Herrn Kölbl einen beachtlichen Betrag.
In den letzten heißen Schulwochen ging der Erlös eines Eisverkaufs, organisiert von Frau Doris Ernsberger an das Hospiz im Allgäu. Dabei verkauften Schüler/innen der Klasse WEH 10 c an 2 Tagen Eis in den Klassen und konnten so einen Reinerlös von 400,00 EUR erzielen. Auch die Lehrkräfte ließen sich in der Schlusskonferenz, in der Vorfreude auf die unterrichtsfreie Zeit, nicht lange bitten das Hospiz zu unterstützen.

Gleichberechtigt steht aber neben dem finanziell Notwendigen, die inhaltliche Arbeit zu diesem Thema.
In den Klassen werden deshalb im Religions- bzw. Ethikunterricht die Inhalte der Kinderhospizarbeit thematisiert. Dort erfahren die Schüler/innen auch, dass betroffene Familien bzw. Alleinerziehende auf Dauer unterstützt werden müssen, denn es lässt sich nicht alles durch Kranken- und Pflegeversicherung finanzieren.
Ziel der Öffentlichkeitsarbeit des Hospizes ist es, eine Akzeptanz in der Gesellschaft für Familien bzw. Alleinerziehende zu schaffen, die oft anders „funktionieren" müssen als Familien mit gesunden Kindern. Es ist für die Betroffenen sehr unterstützend zu wissen, dass viele Menschen an diesem wichtigen und menschlichen Projekt mitdenken und mitarbeiten.

Eisaktion2015web

Weihnachtsmarkt2014web

 

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Abschlussveranstaltung "Nie wieder Krieg"

Preisverleihung Kreativwettbewerb „Nie wieder Krieg"

Der Zweite Weltkrieg forderte weltweit mehr als 55 Millionen Tote, darunter ca. 20 Millionen Zivilisten. 6 Millionen Juden wurden im größten Völkermord der Geschichte von Deutschen systematisch umgebracht. Die Auswirkungen dieses Krieges waren weltweit zu spüren. Den 70. Jahrestag des Kriegsendes bzw. den Krieg als solches mit einer schulischen Veranstaltungsreihe auch nur annähernd beleuchten zu wollen, wäre daher sehr vermessen.

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Sinn der Veranstaltungsreihe "Nie wieder Krieg" war es vielmehr, Fragen aufzuwerfen:

70 Jahre, ist das eine lange Zeit?
Wie hätte ich mich in dieser Zeit verhalten?
Wären Holocaust oder der Zweite Weltkrieg heute wieder möglich?
Muss uns der Krieg wieder lehren, was Frieden bedeutet?
Warum nur vergeht diese Vergangenheit nicht? ...

Es ging darum Vergangenes zu reflektieren, aber auch darum, aktuelles politisches Geschehen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.
Wer auf das Jahr 1945 in Berlin oder Dresden schaut, darf Kriege außerhalb Deutschlands nach 1945 nicht ausblenden. In einer Schule mit vielen verschiedenen Nationalitäten gibt es, nicht nur in den seit kurzem an unserer Schule bestehenden Flüchtlingsklassen, in vielen Familien Erfahrungen mit Krieg. Diese Erfahrungen gilt es zu transportieren, auch um das Verständnis für Flucht und Vertreibung zu fördern.

Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe bildete am 22. Juni 2015 die Abendveranstaltung mit der Preisverleihung des Kreativwettbewerbs zum Thema „Nie wieder Krieg".

Zu dieser Veranstaltung waren die Preisträger, ihre Eltern, Vertreter der Betriebe, Ehrengäste, Sponsoren und Lehrkräfte des Berufsschulzentrums eingeladen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Sängerin Claudia Dechand, die von Thomas Basy am Klavier begleitet wurde. Passend zum Thema war die Musikauswahl mit Liedern u.a. von John Lennon und Udo Lindenberg sehr gelungen.

Der Abend wurde vom Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Herrn Albert Hierl eröffnet. Besonders begrüßte er den Abgeordneten des Bundestages Herrn Alois Karl, der den Hauptpreis, eine Berlinfahrt für zwei Personen, gestiftet hatte. Recht herzlich begrüßte er auch Herrn Landrat Willibald Gailler, der als ehemaliger Kollege in einer besonderen Beziehung zur Schule steht. Daneben sprach er allen Sponsoren und den Mitgliedern der Jury einen besonderen Dank aus, ohne deren Unterstützung dieses Projekt nicht hätte durchgeführt werden können.

Die Wichtigkeit einer Erinnerungskultur unterstrich Herr Landrat Willibald Gailler, der in seiner Rede Bezug auf das 25-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung nahm und die Schüler/innen davor warnte, einfachen Parolen rechtsradikaler Parteien zu folgen.

Den Festvortrag hielt Herr MdB Alois Karl, der auch die Preisverleihung vornahm. In seiner Rede betonte er die Wichtigkeit politischer Entscheidungen für den seit inzwischen 70 Jahren dauernden Frieden in Europa. Dabei erinnerte er an Politiker wie Robert Schumann, der 1950 eine wichtige Rolle bei der deutsch-französischen Annäherung spielte und neben Konrad Adenauer u.a. als einer der Väter des politischen Europas bezeichnet werden könne.

Die anwesende Jury, die die schwere Aufgabe hatte, aus 130 Arbeiten die 30 besten Werke auszuwählen, bestand aus folgenden Personen:

Herr Pater Amadeus Buchtzik, Stadtpfarrer von Freystadt
Herr Willibald Gailler, Landrat des Landkreises Neumarkt
Herr Daniel Götz, Landesschülersprecher
Frau Renate Großhauser, Geschäftsführerin Kreisjugendring Neumarkt
Herr Albert Hierl, Schulleiter Berufliches Schulzentrum Neumarkt
Herr Alois Karl, Bundestagsabgeordneter
Herr Stefan Rödl, Vizepräsident der IHK Regensburg und Vorsitzender des Fördervereins des Beruflichen Schulzentrums

Den ersten Preis, eine Reise nach Berlin, gewann die Schülerin

Christine Sippl:

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 Der zweite Preis, ein „iPad Air", ging an die Schülerin

Vanessa Schwarz:

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Den dritte Preis, einen hochwertiger Bürostuhl, gewann die Schülerin

Svetlana Baum:

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Außerdem wurden für die Nächstplatzierten weitere Sachpreise wie Klassenfahrten nach Regensburg, diverse Gutscheine, Eintrittskarten für die Therme Erding und das Palm Beach in Nürnberg, Essensgutscheine etc. als Anerkennung ihres Engagements vergeben.
Nach der Preisverleihung ließen es sich die anwesenden Gäste nicht nehmen, den Abend mit interessanten Gesprächen, Häppchen und Getränken ausklingen zu lassen.

Herzlichen Dank allen Beteiligten, die dieses Schulprojekt unterstützt haben. Vielen Dank auch an die Schüler/innen, die diesmal nicht unter die ersten 30 Plätze gekommen sind, aber sehr wohl interessante und kreative Werke angefertigt haben. Ein besonderer Dank geht an meine Kollegin Frau Carolin Dinauer, die die treibende Kraft dieses Projekts war und die einen sehr großen Teil der damit zusammenhängenden Organisation übernommen hat.

Trappe, Sozialkundefachbetreuer

 Projekt „Nie wieder Krieg"

Veranstaltungen :
1. Zeitzeugengespräch mit einer Holocaust-Überlebenden.
Teilnehmer ca. 70 Schüler/innen
2. Ausstellung über das KZ Hersbruck mit Eröffnungsvortrag.
Teilnehmer Eröffnungsvortrag ca. 70 Schüler/innen
3. Bildungsfahrten ins KZ Flossenbürg.
Teilnehmer ca. 115 Schüler/innen
4. Vorträge von Bundeswehrjugendoffizieren
Thema: Die Bundeswehr – Auftrag, Aufgaben und aktuelle Einsätze. Teilnehmer ca. 120 Schüler/innen
5. Pädagogische Begleitungen im Rahmen des Sozialkundeunterrichts.
6. Kinobesuch in Neumarkt Film: „Die Brücke"
Teilnehmer ca. 500 Schüler/innen
7. Kreativwettbewerb zum Thema „Nie wieder Krieg"
Teilnehmer ca. 130 Schüler/innen
8. Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung Teilnehmer ca. 150 Personen

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"Nie wieder Krieg" - Konzentrationslager Flossenbürg

Das KZ Flossenbürg

Wir, die WBA 12, fuhren am 10.06.2015 zusammen mit zwei weiteren Klassen der Berufsschule Neumarkt zum Konzentrationslager Flossenbürg.
Der Mittwochmorgen sah nicht sehr einladend für einen Besuch wie diesen aus. Der Himmel war bereits bei Abfahrt bedrückend grau bewölkt. Als wir dann in Flossenbürg den Bus verließen, sorgten ein kühler Wind und die Atmosphäre für ein leichtes Schaudern.
Wir blickten auf die Eingangspforte und teilten uns zunächst in Klassengruppen auf, dann betraten wir das sog. „SS-Casino", in welchem wir die sich anschließenden Führungen besprachen. Jedem Schüler wurde am Vortag in der Berufsschule ein Thema zugewiesen, das dann die jeweilige Gruppe an einem Ort ihrer Wahl präsentieren sollte.
Unser Guide, eine jüngere Dame namens Jana, griff uns bereitwillig unter die Arme, damit unsere Präsentationen den letzten Feinschliff erhielten.
Auch das Programm und die verschiedenen Anhaltspunkte wurden von ihr vorbereitet.
Unsere Tour begann und wir hörten die jeweiligen Beiträge an Orten, die wir für angemessen hielten. Unsere Stopps waren am SS-Casino, dem Appellplatz, dem Verwaltungsgebäude, der Dusche, dem Steinbruch in der Ausstellung & zuletzt beim Krematorium.
Es war sehr interessant, doch mindestens genauso beklemmend. So waren wir doch erleichtert, als wir den Bus wieder betreten und den Ort, an dem vor nicht einmal 75 Jahren wahnsinnig grausame Dinge geschehen sind, verlassen konnten.
 
Die Bankkaufleute der WBA 12

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"Nie wieder Krieg"

Eröffnungsveranstaltung „Nie wieder Krieg"

„Mama mach doch deine Augen wieder auf ..."

mit diesen Worten versuchte die damals 4-jährige Eva Franz ihre Mutter wieder aufzuwecken. Aber ihre Mutter schlief nicht, sondern war soeben an den Folgen der Gefangenschaft im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben.

Die Zeitzeugin Frau Eva Franz war zusammen mit Frau Birgit Mair, Mitbegründerin des sozialwissenschaftlichen Instituts für Forschung, Bildung und Beratung e.V. aus Nürnberg an das Berufliche Schulzentrum gekommen, um an der Eröffnungsveranstaltung unseres Projekts „Nie wieder Krieg" am 04. Mai 2015 teilzunehmen.

Als weiterer Hauptredner war Herr Wiedemann, Vertreter des Vereins „Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e.V." eingeladen.
Künstlerisch untermalt wurde die Veranstaltung durch Herrn Hruby aus Altdorf, der weit über Mittelfranken hinaus für sein musikalisches Engagement als Lehrer der Mittelschule Altdorf bekannt ist. Mitgebracht hatte er drei Schüler der Mittelschule Altdorf, die die Sängerin, ihre ehemalige Mitschülerin und jetzige Berufsschülerin Eileen Ederer, beim Vortrag ihrer Lieder musikalisch begleiteten.

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Wien war eine Reise wert!!

Montag 15.06.2015:

Nicht ganz ausgeschlafen, um 5 Uhr morgens, startete unsere Bildungsfahrt mit den Lehrern Doris Ernsberger und Alois Kölbl nach Wien. Nach einer 6 stündigen Fahrt erreichten wir voller Vorfreude unser Ziel. Schnell die Zimmer bezogen und ab geht es zum Stadterkunden. Dort stach uns auch sofort das Parlament ins Auge.

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Language Xchange Ireland

Oh, how lovely!

Im Oktober 2018 hieß es für eine weitere Gruppe kaufmännischer Auszubildende „Goodbye Germany – Hello Ireland!“. Im Rahmen des Erasmus-Plus-Projekts „Lernen, Arbeiten und Erfahrungen sammeln in Irland“ reisten zehn Schüler der Berufsschule Neumarkt in den Südosten Irlands. Unter der intensiven Planung, Vorbereitung und Leitung des Erasmus-Plus-Lehrerteams rund um StR Andreas Klein, StR Stefan Kremerskothen und OStR Helmut Nutz durfte die Gruppe in Kooperation mit Language Xchange Ireland, dem Partner vor Ort in Irland, drei aufschlussreiche Wochen im Ausland verbringen.

In der ersten Woche waren die Schüler in Gastfamilien rund um den Ort Thomastown im County Kilkenny untergebracht und haben die Iren sofort als sehr herzliche Menschen kennengelernt, bei denen man sich rundum wohlfühlen konnte. An insgesamt fünf Schultagen wurden die Azubis in der ersten Woche im Community Centre Thomastown unterrichtet. Während am Vormittag der Fokus des Unterrichts vor allem auf Business English und die Kultur, Geographie und Wirtschaft Irlands lag, wurden die Nachmittage zusammen mit irischen Schülern verbracht. So konnten sich die Berufsschüler und Iren etwa beim Speed Chatting untereinander austauschen, gemeinsam Präsentationen über die Europäische Union erarbeiten oder sich zusammen an der Nationalsportart Hurling versuchen.

Eine Woche später wechselten die Berufsschüler die Gastfamilie und zogen mit einem lachenden und einem weinenden Auge vom sehr ländlichen Thomastown in die Gegend rund um die Stadt Carlow. Nun hieß es, das zuvor Erlernte anzuwenden und sich als „Mitarbeiter auf Zeit“ während eines zweiwöchigen Praktikums bei ortsansässigen irischen Firmen zu beweisen. Die Bandbreite der Tätigkeiten reichte von klassischen Arbeiten im Büro über Kinderpflege in der Krippe bis hin zur Arbeitserfahrung im Fitnessstudio oder Hotel.

Die Auszubildenden konnten durch den täglichen Gebrauch der englischen Sprache nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern bekamen durch die Unterbringung in Gastfamilien und die gewonnene Arbeitserfahrung gleichzeitig einen intensiven Einblick in die irische Art zu leben und zu arbeiten. Jeder der Teilnehmer zog seine ganz eigenen Schlüsse aus der Reise, und doch sind sich alle einig, sich durch den Aufenthalt nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell und persönlich weiterentwickelt zu haben. Die Iren haben es den Azubis durch ihre Wesensart sehr leicht gemacht, sich wie zu Hause zu fühlen. Auch die herzliche Betreuung der Schüler vor Ort durch die Lehrkräfte FOL Herbert Drescher, StR Andreas Klein und StR Stefan Kremerskothen hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass sich die Schüler rundum wohlfühlten. Neben der individuellen Lernförderung war es nicht zuletzt das überaus harmonische und erfolgreiche Zusammenwirken der Berufsschüler und Lehrer, das den Aufenthalt zu einem absoluten Highlight hat werden lassen. Das gemeinsame Planen und Unternehmen von Ausflügen nach u. a. Dublin, Kilkenny, Tramore und an die Cliffs of Moher haben den Teamgeist gestärkt und die Zusammenarbeit als Gruppe in den Vordergrund gestellt. Alles in Allem empfanden die Teilnehmer die Reise als äußerst gelungen und absolut empfehlenswert.

Nadine Kratschmer (für alle Teilnehmer/-innen)

Lehrerteam: Nutz, Drescher, Kremerskothen, Klein

 

GEMEINSAM geben wir Insekten ein Zuhause

Projektunterricht „Insektenhotels für den guten Zweck“

Jedes Jahr fertigen die Schreiner und Zimmerer des BGJ´s im Vorfeld des alljährlichen Weihnachtsmarktes kleinere Holzprodukte, die dann auch während diesem verkauft werden. Dabei entstand die Idee, mit Schülern ein „Insektenhotel“ zu bauen. Das übergeordnete Ziel war es dabei, möglichst viele Gewerke bzw. Schüler daran zu beteiligen.

Nachdem ein grober Entwurf des „Hotels“ skizziert war, wurde ein Prototyp gefertigt. Der anfängliche Plan sollte nach einstimmigem „So machen wir´s!“ nun in die Tat umgesetzt werden.

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Schüler regeln den Energieverbrauch eines ganzen Dorfes

Das „Energiespardorf Bayern“ ist ein interaktives Modell einer durchschnittlichen bayrischen Gemeinde mit Wohnhäusern, Kleingewerbe und Landwirtschaft. Ebenso durchschnittlich ist der Energieverbrauch dieser Gemeinde.

Wie stellt man eigentlich die Stromversorgung eines ganzen Dorfes sicher? Und wie schafft man es gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu senken, den Flächenverbrauch zu vermindern und die Nahrungsmittelproduktion im Auge zu behalten? Und wie kann man dabei die unterschiedlichen Interessen in der Gesellschaft unter einen Hut bringen? Antworten auf diese Fragen konnten Schüler der Berufsschule Neumarkt in der Woche vom 12. bis zum 16. November 2018 durch das innovative Projekt „Energiespardorf Bayern“ des BUND Naturschutz finden. 

Bild: Andre Lindner

Das „Energiespardorf Bayern“ ist ein interaktives Modell einer durchschnittlichen bayerischen Gemeinde mit Wohnhäusern, Kleingewerbe und Landwirtschaft. Ebenso durchschnittlich ist der Energieverbrauch dieser Gemeinde. Bei einem Workshop mit dem Energiespardorf geht es nicht alleine um Energieaspekte, sondern auch auf die Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Landschaftsbild.

Kern des Konzeptes ist das selbstständige Erforschen von Energiethemen und deren Zusammenhänge im Umfeld einer Gemeinde. Ziel soll sein, die Energieversorgung klimafreundlich zu gestalten, die Umwelt zu schonen und die regionale Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern.

Was Energie überhaupt ist, wie sie erzeugt und verbraucht wird und was das für Auswirkungen auf Umwelt und das Klima hat, wird den Kursteilnehmern in einer ersten Phase anschaulich in Mitmach-Experimenten vermittelt. 

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Besuch aus Äthiopien

Bischof Lesanu-Christos Matheos am BSZ Neumarkt

Schon seit 16 Jahren darf das BSZ – Neumarkt im Rahmen der Missio- u. Misereoraktionen Gäste aus „Aller Welt“ begrüßen. Auch zur diesjährigen Missioaktion der katholischen Kirche mit dem Themenschwerpunkt Äthiopien war der Referent für Weltkirche Dr. Gerhard Rott mit dem Missio – Gast Bischof Lesanu – Christos Matheos an das BSZ Neumarkt gekommen, um die Anliegen und die Lebenssituation von Menschen in einem der ärmsten Länder Afrikas darzustellen.

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Juniorwahl 2018

Anlässlich der Landtagswahlen vom 14. Oktober haben die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Wirtschaftsschulklasse gewählt!

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Wahlhelfer aus der Klasse WS9

Werksbesichtigung Firma Max Bögl

Am 05.03.2018 besuchten die ET1 und ET2 der staatlichen Fachschule für Smart Energy Neumarkt die Baufirma Max Bögl.

In der ersten Hälfte des Vortrags wurde uns ein Überblick über die Firma und deren aktuellen Projekte verschafft, z.B. der „Europatunnel“ von Deutschland nach Dänemark, Modulwohnungsbau, Straßen-, Brücken-, Hoch- und Tiefbau sowie erneuerbare Energieerzeugende Anlagen im Bereich Wind- und Wasserkraft.

Die anschließende Werksbesichtigung umfasste die Bereiche des Stahl- und Betonbaus. Hierbei wurde uns ein Einblick in die Arbeitsweise und Größe des Standorts Sengenthal gegeben.

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der zweiten Hälfte der Vorträge im Konferenzraum weiter. Der Leiter der Elektroabteilung stellte uns seinen Tätigkeitsbereich die Windkraft vor. Anschließend wurde uns die Abteilung der technischen Gebäudeausrüstung vorgestellt. Dort geht es hauptsächlich um die elektrische Planung und Überwachung von Anlagen und Gebäuden.

Zuletzt wurden uns Projekte zur Modernisierung der elektrischen Infrastruktur des Werkes präsentiert. Diese wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit sowie eines Werksstudentenprojekts erarbeitet und realisiert.

Unser Fazit zur Werksbesichtigung fällt durchweg positiv aus. Die Vorträge und Präsentationen waren inhaltlich und fachlich informativ und überzeugend.

Vielen Dank für den informativen Tag und für die Gastfreundschaft.

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Freisprechungsfeier Oberpfalz

Wie es schon seit Jahrzehnten im Kaminkehrerhandwerk Tradition ist, wurden im Ausbildungszentrum Mühlbach vier Schornsteinfegerinnen und zwölf Schornsteinfeger freigesprochen.

Aus Wertschätzung für die erbrachten Leistungen findet diese Veranstaltung immer in einem feierlichen Rahmen statt. Von allen Rednern wurden die erbrachten Leistungen, die zum Teil sehr gut waren, gewürdigt.

Der stellvertretende Landrat Himmler stellte fest, dass die Berufsbezeichnung Kaminkehrer nicht mehr der eigentlichen Profession entspricht. Der Kaminkehrer hat sich mehr und mehr zum Fachmann in Energiefragen und Umweltschutz entwickelt. Dies ist in der heutigen Zeit umso wichtiger, da die Schonung der Ressourcen ein Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft ist. Ferner forderte er die neuen Gesellen auf, sich in der Gesellschaft zu engagieren, in welchen Bereichen auch immer.“ „Sie haben es in ihrer Hand wie unsere und ihre Zukunft aussehen wird.

Der dritte Bürgermeister der Stadt Dietfurt gab zu bedenken, dass die Absolventen mit ihren Entscheidungen ihre eigene Lebensgeschichte schreiben und bestimmen werden.

OStD. Albert Hierl gab den Gesellen einen Ratschlag von Otto von Bismarck mit auf den Weg, nicht nur aus den eigenen Erfahrungen zu lernen, sondern mehr von den Erfahrungen anderer.

OM Peter Wilhelm lies die angehenden Gesellen sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie feierlich frei.

Nach einem Schluck aus dem Zunftkrug erhielten die Schüler ihre Gesellenbriefe überreicht. Die guten schulischen Leistungen konnten in der Gesellenprüfung bestätigt werden.

Die Jahrgangsbesten waren Maria Bierschneider, Ausbildungsbetrieb Wolfgang Hahn, gefolgt von Sebastian Peintinger, Ausbildungsbetrieb Heinrich Eckl, der die Oberpfalz im Leistungswettbewerb vertreten wird und Lukas Leger, Ausbildungsbetrieb Christian Bauer.

Die musikalische Umrahmung der Freisprechung durch Momentmusik, F. Scheffler und C. Böhm gab der Veranstaltung eine besondere Note.

Im Anschluss wurden alle Anwesenden vom Lehrlingswart, Herrn Harald Hofmeister, in die Kantine des Ausbildungszentrums Mühlbach eingeladen.